Wohin mit der nicht getragenen Brosche, der kaputten Kette oder dem Zahngold?

Immer wieder stehen meine Kunden vor dieser Frage. „Mit zu mir bringen und recyceln“ heißt meine Antwort, denn das ist der nachhaltigste Weg, den man bei einer Neuanfertigung gehen kann! Warum, fragen Sie sich jetzt?

Gerne gebe ich Ihnen einen kleinen Einblick in die derzeitige Situation: Im Jahr 2019 wurden 3463 Tonnen Gold gefördert. Für 1 Gramm Gold wird durchschnittlich 1 Tonne Gestein bewegt (Quelle). Können Sie sich die Menge Gestein vorstellen, die für ca. 3500 t Gold bearbeitet werden muss?

Menge an GoldMenge an benötigtem Gestein
1 g1 t
1.000 g1.000 t
1.000 kg1.000.000 t
3.500 t3.500.000.000 t = ein Gesteinswürfel von ca. 0,5 km Kantenlänge

Vereinfacht gesagt, um einen jährlichen Goldwürfel mit einer Kantenlänge von rund 5,5 m zu gewinnen, muss pro Jahr ein ganzer Berg geschreddert werden.

49% des weltweit geförderten Goldes gehen in die Herstellung von Schmuck (Quelle: World Gold Council). Leider spielt recyceltes Gold dabei noch eine sehr kleine Rolle. Dabei reduziert es den umweltbelastenden Minenabbau enorm und vermeidet unwürdige Arbeitsbedingungen in den Lagerstätten.

Und hier bekommt Ihr Altgold eine tragende Rolle: Schon 4 Gramm wiedergewonnenes Feingold verhindern 4 Tonnen bewegtes Gestein. Wenn das kein Ansporn ist.

Mein verarbeitetes Gold besteht zu ca. 90% aus recyceltem Altmetall und Sie können Lieferant dafür sein. Ein Blick ins Schatzkästchen genügt und wir können gemeinsam viel bewegen – oder viel besser: Wir sorgen dafür, dass ein paar Tonnen Gestein oder ein ganzer Berg da bleiben, wo sie hingehören.

Altgold fuer die Goldschmiede

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